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Spionagefilme

100 Years of Film - Renato Casaro 1994
© Frank McCarthy THE MOVIE ART - "The Caper of the Golden Bulls" 1967

Im Mittelpunkt stehen Agenten, Spione und Geheimdienste

 

Sie spiegeln die Angst vor dem unbekannten Anderen

 
 
Besonders in Zeiten politischer Spannungen haben sie Hochkonjunktur!    

In Alfred Hitchcocks Filmen der 30er und 40er Jahre war die Rolle der Feinde vor allem mit den Nationalsozialisten besetzt. Paradigmatisch ist; dass deren Methoden an sich nicht verwerflich und suspekt sind, sondern immer nur diejenigen der Gegenseite!

Diese sind die bösen Aggresoren, während die Guten die westliche Hemisphäre verteidigen: gegen die Nazis, seit 1945 gegen die Sowjetrussen und inzwischen gegen den internationalen Terrorismus.

Der neuen Weltlage musste auch der berühmteste Filmspion, James Bond, seines Zeichens britischer Geheimagent im Auftrag Ihrer Majestät, in seinen Abenteuern Rechnung tragen. Ein Vorläufer war die französische Filmserie um den erfundenen FBI-Agenten Lemmy Caution.

Eine Flut von Nachahmungen wie beispielweise die Jerry-Cotton-Filme waren die Folge.

Gleichzeitig erhielten die Agentenfiguren menschlichere Züge: An Stelle des Superhelden Bond traten abgehalfterte CIA-Agenten, besorgte Familienväter, Büromenschen, Zivilisten als Agenten wider Willen und promovierte Geisteswissenschaftler.

Kaum ein anderes Genre ist so häufig parodiert worden wie der Spionagefilm.

Die James-Bond-Filme


Die vielen Leben des James Bond


Der Agent mit der Lizenz zum Töten wird ewig leben

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